Im Schnitt sollte man alle 8 bis 10 Jahre die Matratze wechseln, denn dann ist die alte durchgelegen und verursacht eher Rückenschmerzen und schlechten Schlaf statt Erholung. Wenn Sie beginnen, sich zu informieren oder in ein Geschäft gehen, dann kann es leicht passieren, dass Sie von der Menge der Angebote überfordert sind und nicht wissen, wo die Unterschiede zwischen den einzelnen Matratzentypen liegen. Mit diesem kleinen Wegweiser lernen Sie diese kennen.

Matratzenzonen

Kaltschaummatratzen

Kaltschaummatratzen sind sehr beliebt, denn sie haben in der Regel sieben Bereiche, die auf die unterschiedlichen Körperregionen abgestimmt sind. So hat der Kopfbereich eine andere Härte als die Hüftzone, weil das Körpergewicht einfach unterschiedlich ist. Die verschiedenen Bereiche werden passend gestützt, so dass gerade Seitenschläfer in einer gesunden Position liegen. Auch für Allergiker sind Kaltschaummatratzen gut geeignet, denn sie bestehen aus mit Luft aufgeschäumten Kunststoff. Da haben Milben keine Chance. Sie sind leicht, weisen eine gute Wärmeisolation auf und passen sich gut an. Da das Material wieder rasch in seine ursprüngliche Form zurückkehrt, ist es gut für unruhige Schläfer geeignet.

Taschenfederkernmatratzen

Vielleicht kennen Sie noch die klassischen Federkernmatratzen, bei denen die Federn frei beweglich sind und die man dann irgendwann einmal unangenehm spürt. Bei Taschenkernfedermatratzen sind die Federn in Taschen eingenäht und können sich so nicht durch die Matratze reiben. Das sichert auch dauerhaft einen Schlaf ohne Druckstellen. Die Federn fangen Schlafbewegungen ab und passen sich immer wieder neu an den Körper an, so dass er immer in der richtigen Position ist. Dieser Matratzentyp ist deutlich luftdurchlässiger als eine Kaltschaummatratze und leitet Schweiß besser ab. Ein komfortabler Bezug sorgt zusätzlich für ein gutes Klima und auf Schlaraffia Matratzen schlafen Sie daher tief und ungestört, selbst wenn Sie sich in der Nacht viel bewegen. Durch die Federn weisen diese Matratzen ein höheres Gewicht auf und lassen sich nicht so leicht wenden. Das sollte bei der Entscheidung mitberücksichtigt werden. Wer auf Milben allergisch reagierst, sollte lieber auf Kaltschaummatratzen ausweichen, denn auf der Oberfläche und in den Zwischenräumen fühlen sich die kleinen Spinnentiere wohl.

GELTEX-Matratzen

Wie ein Produktvergleich von Schlaraffia Matratzen zeigt, vereinen GELTEX-Matratzen die Eigenschaften von gleich zwei bewährten Technologien. Hier wird ein luftdurchlässiger Schaum mit einem flexiblen elastischen Gel verbunden. Der Körper wird sanft, aber dennoch zuverlässig gestützt. Die GELTEX-Matratzen gibt es sowohl als Variante mit Taschenfederkern als auch mit einer Kaltschaummatratze. Je nachdem, welches Grundprinzip Sie bevorzugen, können Sie von deren Eigenschaften profitieren. Die GELTEX-Auflage verteilt den Druck gleichmäßig auf die Matratze und entspannt auf diese Weise den gesamten Körper. Auch das Schlafklima ist durch die Verbindung aus kühlendem Gel und luftdurchlässigen Schaum deutlich angenehmer und trockener. Gerade im Sommer oder wenn Sie stark schwitzen, werden Sie das zu schätzen wissen.